Am Alsergrund steht ein Giebelkreuz

Das Lagerhaus, Bauernversorger des Raiffeisen-Konzerns, will jetzt auch die Städter in Wien zu sich locken


Erstbesuch: Nina Horaczek
Stadtleben | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016

Man fährt mit der U6 zur Nußdorfer Straße, geht die Straße ein Stückchen stadteinwärts, und schon strahlt einem ein Giebelkreuz entgegen. Auf dem Land sieht man sie ständig, die hohen Lagerhaussilos. Die Kombination U-Bahn und gelbes Giebelkreuz auf grünem Grund, die ist aber neu.

Das Lagerhaus, eine Verknüpfung aus Landwirtschaftsbedarf, Baumarkt, Gartencenter und Nahversorger, macht sein Werbeversprechen ("Lagerhaus - laaaaaa für alle da!") wahr und expandiert in die Stadt. Das flache Land ist schon seit mehr als 100 Jahren fest in der Hand des Lagerhauses, das zum mächtigen Raiffeisen-Konzern gehört. Jetzt sind die urbanen Heimwerker dran.

Außer in der Nußdorfer Straße wurde auch in der Nähe der U3-Station Simmering ein kleines Lagerhaus eröffnet. In einem Jahr wird geschaut, ob die beiden Testballons funktionieren, sagt Michael Oberbichler vom Büro Daniel Kapp, das die Pressearbeit für Raiffeisen Ware Austria betreut: "Wenn es gut ankommt, könnte es auch weitere Märkte

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