Film Neu im Kino

Nach der Trennung: "Die Ökonomie der Liebe"

Lexikon | MO | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016

Was nach 15 Jahren Ehe übrigbleibt: die Zwillingstöchter, eine gemeinsame Wohnung, zwei halbierte Leben. Marie und Boris sind am Ende ihrer Beziehung angekommen. "Für euch ändert sich nichts", versichern sie Margaux und Jade, doch die kleinen Mädchen ahnen, dass das so nicht wirklich stimmt, auch wenn Papa und Mama weiterhin unter demselben Dach wohnen. Grund dafür sind die finanzielle Abhängigkeit des arbeitslosen Handwerkers Boris von Marie, die aus wohlhabendem Hause stammt, und der Umstand, dass keiner von ihnen die schöne, lichtdurchflutete Wohnung dem anderen überlassen will. "Die Ökonomie der Liebe" ist ein familiäres Melodram in der konzentrierten Form eines knallharten Kammerspiels. Regie führt Joachim Lafosse, in den Hauptrollen spielen Filmemacherkollege Cédric Kahn und die aus dem Ehedrama "Le Passé" bekannte Bérénice Bejo.

Ab Fr im Filmcasino (OmU)


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