Stadtleopardinnen

Ein Hauch von Großwildjagd, gebannt auf ein Stück Stoff. Unser Fotograf Christopher Mavrič sucht die modernen Leopardinnen im Dschungel der Stadt

Stadtleben | Einleitung: Barbara Tóth | aus FALTER 44/16 vom 02.11.2016


Foto: Christopher Mavrič

Foto: Christopher Mavrič

Grrroar!, macht es in der Stadt. Im Bus-Wartehäuschen, auf der Rolltreppe, in der Fußgängerzone. Leopardenmuster finden sich überall. Auf Schuhen, auf Mänteln, auf Schals, auf T-Shirts, gedruckt auf Stoffen oder Fell, Synthetik oder echt. Das Raubtiermuster ist so allgegenwärtig geworden, dass Modejournalisten schon von „New Neutrals“ sprechen. Wie Schwarz, Weiß, Nude und Matrosenstreifen gehört es mittlerweile zu den Standards großer Bekleidungsketten genauso wie von Luxusdesignern.

Der Leo-Look ist heute keine Frage der Geldbörse mehr wie einst, als echte Felle nur der Elite vorbehalten waren. Kenzos Capsule Collection für H&M schwelgt in knallbunten Safarimustern. Hermès widmet den Leoparden eine eigene Kollektion seiner Seidencarré-Tücher mit Illustrationen des französischen Wildtierzeichners Robert Dallet.


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