Die sieben Todsünden der modernen Raubritter

Wieso teilt sich eine kleine Elite das gesamte Technologiekapital auf? Der Amerikaner Martin Ford stellt die richtigen Fragen

Rezension: Wilfried Altzinger | Politik | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016

Martin Ford hat eine Softwareentwicklungsfirma im Silicon Valley gegründet und ist seit mehr als 25 Jahren in den Bereichen Computerdesign und Softwareentwicklung tätig. In seinem Buch "Aufstieg der Roboter" zeichnet Ford detailliert die Entwicklungen des technischen Fortschritts und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt nach.

Dabei geht es nicht nur um selbstfahrende Autos, um den Ersatz von Lehrkräften an den Universitäten durch Onlinekurse oder um den Ersatz von Ärzten durch von Algorithmen künstlicher Intelligenz erstellte Diagnosen, sondern auch um selbstlernende Maschinen.

Eine zentrale Botschaft des Buchs ist, dass informationstechnologische Änderungen überall um sich greifen. Dabei sieht Ford die aktuellen Entwicklungen in Richtung größerer Ungleichheit durch diese Technologien schon mitverursacht. Ford, selbst kein Feind der Technik, zeigt, dass der technische Fortschritt nicht nur mit steigender Produktivität verbunden ist, sondern auch mit negativen Folgen für den

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