Beim Essen kommen die Leut zamm

Flüchtlinge. Integration. "Sorgen und Ängste, die man ernst nehmen muss." Drei Beispiele von Wiener Gastronomen, die sich nicht wegen der Probleme in die Hose machten, sondern Teil der Lösung wurden

Überblick: Florian Holzer und Tobias Holub | Stadtleben | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016


Foto: Tobias Holub

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Sommer, Herbst 2015: Viele Menschen kamen aus den Krisengebieten in Syrien und dem Irak nach Österreich. Viele direkt, viele aus den überfüllten Flüchtlingslagern in Jordanien oder der Türkei. Viele, denen zu Hause in Afghanistan, Mazedonien, Nigeria oder sonst wo nicht unmittelbar Fassbomben und Gemetzel drohten, sondern nur Hoffnungslosigkeit und Unterdrückung, schwammen im Flüchtlingsstrom mit.

Es entstanden Situationen, mit denen die Administration überfordert war, bis sie manchmal den Eindruck erweckte, sich Probleme und vor allem deren Lösungen ersparen zu wollen.

Die Zivilgesellschaft fühlte sich gefordert und funktionierte in mitunter so verblüffender Effektivität, dass darüber irgendwann noch Bücher geschrieben werden. Bei der Versorgung, Unterbringung und Eingliederung ins hiesige Leben leisteten nicht nur tausende „Gutmenschen“ und „Willkommenswinker“ Großes, auch ein paar Gastronomen sahen sich in der Pflicht – trotz heftigen Gegenwinds seitens „besorgter“ Gäste und solcher, die keine werden wollten.

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