Klima: Der Irrweg der Kammer

Klimaschutz kann für Unternehmen ein Riesengeschäft sein. Wieso bremst sie die Wirtschaftskammer aus?

Gastkommentar: Johannes Schmidl | Falter & Meinung | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016

Am 4. November 2016 -das Datum markiert einen historischen Punkt der Weltpolitik -trat das Pariser Klimaabkommen mit völkerrechtlicher Verbindlichkeit in Kraft. Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler und Politiker ist sich inzwischen einig: Die Menschheit deponiert jedes Jahr über 30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in der Atmosphäre und ist damit zu einem wesentlichen Gestalter des irdischen Klimas geworden. Das bedroht das gemeinsame Überleben auf dem Planeten. Die Emissionen stammen hauptsächlich aus der Umwandlung der fossilen Kohlenstoffreserven der Erdkruste -konkret: aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas - zu Zwecken der Energiegewinnung.

Ende 2015 zeichnete sich mit den Ergebnissen der UN-Klimakonferenz von Paris eine gemeinsame Strategie aller Staaten der Erde ab, nämlich ein Klimaabkommen, das die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad, wenn möglich auf 1,5 Grad begrenzen soll.

Die Antwort auf diese Herausforderung ist schnell formuliert: Es geht

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