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Beethoven, Schönberg und Boulez im Kombipack

HR | Lexikon | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016

Der Name des 1996 in Paris gegründeten Quatuor Diotima geht auf die Frauenfigur in Friedrich Hölderlins "Hyperion"-Roman zurück, auf die sich Luigi Nonos "Fragmente - Stille, an Diotima" bezieht. Durch die Vorliebe des Quartetts für die zeitgenössische Musik ist es geradezu prädestiniert für das Großprojekt, das Arnold Schönberg sich vom Kolisch-Quartett 1937 anlässlich der Uraufführung seines vierten Streichquartetts gewünscht hatte. Alle Schönberg-Quartette werden an vier Abenden zusammen mit späten Beethoven-Quartetten aufgeführt. Dem nicht genug: Mit Pierre Boulez' "Livre pour Quatuor" steht auch noch das "wohl schwerste Streichquartett der gesamten Literatur"(Enno Poppe) auf dem Programm.

Konzerthaus, Mi, Do 19.30


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