Kolumne Außenpolitik

Amerikas Verbündete in Südost-Asien nähern sich China an


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016

Während die USA durch den Präsidentschaftswechsel gelähmt sind, punktet in Südostasien China. Gleich drei Staaten, die als amerikanische Verbündete gelten, die Philippinen, Thailand und Malaysia, nähern sich Peking an. In asiatischen Medien ist von einem Dominoeffekt die Rede, weil die USA gegenüber dem Newcomer China an Boden verlieren. Amerika ist fest in der Region verankert. Aber die von Barack Obama und Hillary Clinton geplante Wende nach Asien mit dem Ziel, den Aufstieg Chinas zu bremsen, wackelt.

Am spektakulärsten ist der Kurswechsel auf den Philippinen. Wegen der Kritik an den vielen Toten des Antidrogenkrieges aus Washington beschimpfte der populistische Präsident Rodrigo Duterte Obama als "Hurensohn". Im Oktober verkündete er von Peking aus die Scheidung von den USA. Dutertes Vorgänger Aquino hatte philippinische Kasernen für US-Soldaten geöffnet. US-Militärberater sind am Kampf gegen islamistische Rebellen beteiligt. Es gab gemeinsame Manöver der Marine. Duterte

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