Kommentar Kulturpolitik

Der Kulturminister will es allen recht machen. Zu Unrecht


Stefanie Panzenböck
Falter & Meinung | aus FALTER 45/16 vom 09.11.2016

Thomas Drozda (SPÖ) hat bewegte 170 Tage als Kulturminister hinter sich. Erstens weil er über die Absetzung der Belvedere-Direktorin Agnes Husslein-Arco entscheiden musste, zweitens weil er ständig mit beruflich Unsauberem aus der Vergangenheit konfrontiert wird, und drittens weil er oft klare Ansagen vermissen lässt.

Angesprochen auf seine Zeit als kaufmännischer Geschäftsführer des Burgtheaters und darauf, ob er etwas mit der Finanzmisere unter seiner ehemaligen Mitarbeiterin und Nachfolgerin Silvia Stantejsky zu tun habe, reagiert Drozda zumeist genervt. Er könne es nicht mehr hören.

Seit einer Woche beschäftigt sich die Wirtschafts-und Korruptionsstaatsanwaltschaft mit dem Minister. Er habe laut einer anonymen Anzeige Mitarbeiter und Ressourcen der Bundestheater und der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) für private Zwecke eingesetzt. Drozda konnte die Vorwürfe gegenüber den Medien zwar widerlegen, ob die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellen wird, ist aber noch nicht

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