7 Sachen, die Sie über WEIHNACHTSMÄRKTE nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 46/16 vom 16.11.2016

Jetzt schon? Werden die nun jedes Jahr noch früher eröffnet?

Gefühlt ja, aber Weihnachtsmärkte Anfang November sind schon seit vielen Jahren Tradition. Man folgt quasi dem Recht des Kindes auf den verlängerten Advent und hat somit mehr Zeit, um Geschenke zu kaufen.

Seit wann gibt es denn eigentlich Christkindlmärkte in Wien?

Obacht: DER Christkindlmarkt - denn so heißt nur jener auf dem Rathausplatz. Alle anderen sind Weihnachtsmärkte. Den Christkindlmarkt als solchen gibt es seit 1722. Allerdings fand er damals noch auf der Freyung statt, und in den folgenden Dekaden wanderte er quasi durch die ganze Stadt.

Was gab es damals zu kaufen?

Überlebensnotwendiges für den Winter: Lebensmittel, Stoffe, Kleidung.

Dann war das damals also noch gar kein richtiges Weihnachten wie bei uns heute?

Weihnachten, wie wir es kennen, mit Geschenken und all dem kitschigen Schnickschnack, kam erst im Biedermeier auf.

Und wie und wann landete der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz?

Nachdem der Christkindlmarkt viele Jahre vor dem Messepalast abgehalten worden war, musste 1975 wegen des Baus der Tiefgarage ein Ausweichquartier gefunden werden - der Rathausplatz. Und dort blieb er dann.

Wie viele Weihnachtsmärkte gibt es jetzt eigentlich in Wien?

Das lässt sich nicht genau sagen. Nur so viel: Momentan sind 973 Stände genehmigt, und es kommen laufend weitere hinzu.

Und welcher ist der größte?

Der Christkindlmarkt mit 151 Standln und rund drei Mio. Besuchern.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige