Prost! Lexikon der Getränke. Diese Woche: Soba-Cha

Wie man japanischen Buchweizentee ganz einfach selber macht


BT
Stadtleben | aus FALTER 46/16 vom 16.11.2016

Buchweizen ist ziemlich in Mode. Wer auf Weizen verzichten muss oder will, greift gerne auf die Nüsschen dieser Pflanze zurück, die - anders als ihr Name es verspricht - keine Getreideart ist, sondern ein Knöterichgewächs. In Österreich heißt sie auch "Heiden".

Man kann mit Buchweizen backen und kochen, man kann die Körner aber auch zu einem sehr feinen, leicht nussigen, mild-süßen Tee verarbeiten. In China, Japan und Korea ist Buchweizentee auch als Packerltee zu haben, bei uns findet man meistens nur die Blätter der Buchweizenpflanze als abgepackten Tee, und das nur in der Apotheke. Er schmeckt nämlich nicht nur gut, sondern soll auch gegen Bauchbeschwerden, beim Abnehmen und gegen müde Füße helfen. Wir verwenden zum Teemachen aber die Nüsschen.

Dazu rösten wir in einer beschichteten Pfanne eine Ladung Buchweizen unter ständigem Rühren, bis er sattmittelbraun wird, einige Körner aufspringen und weiße Punkte bekommen. Dann in einer Schale oder einem Teller abkühlen lassen. Pro Kanne nimmt man drei bis vier gehäufte Esslöffel Buchweizen, gibt sie in einen Teesack oder ein Teesieb, gießt sie mit heißem Wasser auf und lässt sie zehn Minuten ziehen. Er ist gelungen, wenn er sich leicht rötlich färbt. Das Beste: Die aufgeweichten Buchweizenkörner nicht wegwerfen, sondern gleich weiterverwenden - gewürzt als Risotto etwa.

Rezensierte Getränke wurden der Redaktion fallweise umsonst zur Verfügung gestellt


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