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Falter & Meinung | aus FALTER 46/16 vom 16.11.2016

Journalismus kostet Geld. Und der Falter investiert bekanntlich wenig in sein Marketing, dafür aber viel in die Qualität seiner Berichterstattung. Es ist schön, dass dies auch der Welt da draußen auffällt. Und so dürfen wir uns diese Woche ein bisschen über einen Preisregen freuen.

"Uns reicht 's" Im Frühjahr haben Hanna Herbst (Vice), Barbara Kaufmann (damals NZZ.at), Ingrid Thurnher (ORF) und Corinna Milborn berührende Texte über den Hass im Netz verfasst. Der Falter bündelte die Berichte mit der Zeile "Uns reicht's". Dafür gewannen wir den Medienlöwen.

Ungar-Preis I Sibylle Hamanns "Ein Jahr mit Fatima" wurde von der Jury des Leopold-Ungar-Preises der Caritas mit dem ersten Preis gewürdigt. Hamann beschrieb ihr Leben mit einer syrischen Asylwerberin, die in Wien lebt: eine Begegnung einer Feministin mit einer strenggläubigen und selbstsicheren Muslima aus Syrien. Der Text wurde von der Jury als gelungenes Beispiel einer literarischen Reportage gewürdigt. Hamann spendete das Preisgeld jener Freundin, die hinter dem Pseudonym "Fatima" stand.

Ungar-Preis II Von der Ungar-Preis-Jury ausgezeichnet wurde auch eine investigative Reportage von Falter-Redakteurin Birgit Wittstock. Sie suchte eine Gruppe von Roma auf, deren Lager in Linz von Unbekannten abgefackelt worden war. Wittstock fand heraus, dass die Familien buchstäblich im Regen stehengelassen wurden.


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