Performance Kritik

Space Odyssey 2016: Reise ins Ich

Lexikon | MP | aus FALTER 46/16 vom 16.11.2016

Wer sich an ein wenig Esoterik nicht stört und dafür direkt in unsere durch Stanley Kubrick und andere Filmvisionäre geprägte Weltraumtraumästhetik eintauchen möchte, dem sei empfohlen, in einen roten Weltraumanzug zu schlüpfen und die "M.I.S.S. - My Intern(ation)al Space Station" zu betreten. Stephanie Winter, Salon Hybrid und Dutzende performende Menschen haben eine Fabrik zur faszinierend perfekten Raumstation umgebaut. Von einer dunklen, gemütlichen Bar aus wird man in Kleingruppen in den Orbit des "weißen Planeten" gebeamt, der sich, wie man erläutert bekommt, sowohl im All als auch in unserem Inneren befindet. Wahrhaft unwirklich, eine für viele gewiss tröstliche Flucht aus der Realität.

Rauchgasse 40, Sa ab 19.00 (gestaffelter Beginn, Anmeldung: transfer@missmission.at)


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