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Bei Johannes Lingenhel gibt 's Dinge, die es nicht überall gibt -wie bayerische Biogarnelen

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | Stadtleben | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Wenn er seinen Gemüsehändler jetzt anruft und sagt, dass er gerne Tomaten hätte, dann legt dieser auf, erzählt Johannes Lingenhel. Jetzt gibt es nämlich keine Tomaten. Punkt aus. Dafür Topinambur. Daraus macht sein Küchenchef Daniel Hoffmeister ein Gericht, so schlicht wie ergreifend: Topinambur, Garnelen und Rindermark. Mehr als drei Komponenten kommen ihm nämlich nicht auf den Teller. Dafür aber nur die allerbeste Qualität und in unterschiedlichen Texturen. Der Topinambur als Püree, Chips und gegart. Das Rindermark nur gewässert und abgebrannt, die Garnelen kurz in Olivenöl gebraten. Aber natürlich werden auch nicht irgendwelche Garnelen verarbeitet, sondern Biogarnelen aus Bayern.

Richtig gehört. Dort haben es sich nämlich zwei junge Männer mit ihrem Startup CrustaNova zum Ziel gesetzt, hochwertige Garnelen für anspruchsvolle Endverbraucher zu züchten. Garnelen, die, gänzlich ohne Umweltschädigung, Ausbeutung und chemische Rückstände, bedenkenlos konsumiert werden

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