Donald Trump und seine heiße Luft

Die Klimakonferenz in Marokko zeigt, dass die Welt in Sachen Klimaschutz auf dem richtigen Weg ist. Noch!

Gastkommentar: Adam Pawloff
Falter & Meinung, FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Paris, 12. Dezember 2015. Laurent Fabius, Frankreichs Außenminister, steht in seiner Funktion als Leiter der UN-Klimakonferenz auf dem Podium und sagt: "Ich sehe den Saal, die Reaktion ist positiv, ich höre keine Einwände." Ein historischer Moment. Das Klimaabkommen von Paris ist von 195 Staaten und der EU beschlossen worden.

Das Ziel: die globale Erderwärmung auf weit unter zwei Grad Celsius und wenn möglich auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Dieser Grenzwert darf nicht überschritten werden, will man vermeiden, dass Inselstaaten vom Meer verschluckt werden, landwirtschaftliche Flächen aufgrund anhaltender Dürreperioden brachliegen oder die Alpen schneefrei werden.

Ein Jahr ist dieser historische Tag nun her. Über 160 Staaten haben einzelne Pläne vorgelegt, wie sie das Weltklima schützen wollen. Die Zusagen werden von den UN in einer Datenbank gesammelt.

Das Problem ist jedoch, dass diese nicht ausreichen, um die Klimaziele von Paris zu

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