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"Wird Wohnen wirklich immer teurer?"

Politik | Interview: Florian Klenk | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Wie wohnen die Österreicher? Was zahlen sie für ihre Behausung? Ein Gespräch über das Wohnen.

Falter: Herr Pesendorfer, die Österreicher sind beim Wohnen eine Zweiklassengesellschaft, oder?

Konrad Pesendorfer: Wir haben in Österreich im internationalen Vergleich einen relativ hohen Mietanteil. 42 Prozent der Haushalte leben in Mietwohnungen, knapp die Hälfte besitzt ihr Eigenheim, der Rest entfällt auf unentgeltliche Wohnungen oder Dienstwohnungen. Der Mietanteil in der EU-28 liegt mit etwa 30 Prozent deutlich darunter. Welche Flächen bewohnen die Österreicher, wie haben sich die Größen der Wohnungen in den letzten hundert Jahren verändert?

Pesendorfer: Die durchschnittliche Mietwohnung ist zwischen 60 und 70 m² groß und befindet sich in der Stadt. Gemeindewohnungen sind in der Regel kleiner als Genossenschaftswohnungen oder Wohnungen in Privatmiete. Eigentumswohnungen haben im Durchschnitt 83 m², Häuser sogar 139 m². Weiters muss man berücksichtigen, wie viele Personen


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