Kunst Tipp

Outsider Art: Zum Leben erweckte Monster

Lexikon | NS | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Er musste über 80 werden, bis seine Kunst das Museum erreichte: Das 21er Haus widmet sich mit der kleinen Schau "Kurt Hüpfner. Aus dem Verborgenen" einem Outsider, der seit den 1960er-Jahren Zeichnungen, Assemblagen und Plastiken produziert hat. In der Präsentation wird der Einfluss der Pop-Art auf den gelernten Grafiker deutlich, die nicht zuletzt durch die Ausstellung "Pop etc." 1964 im damaligen 20er Haus angeregt wurde. Gesellschaftskritische Anspielungen spielen in Hüpfner Arbeiten eine ebenso starke Rolle wie sein (schwarzer) Humor. "Ich habe stets Monster ans Licht gezogen und mit einem Klaps auf den Hintern zum Leben erweckt", sagt Hüpfner zu seinen späteren Skulpturen. Am 23.11. findet ein Künstlergespräch statt.

21er Haus, bis 29.1.


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