Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Erdberg - wo ein Wille ist, ist ein Anheuser-Busch


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Es mag Jahreszeiten geben, in denen Erdberg vielleicht lebenswert wirkt und einen zuversichtlich stimmt. Im November und bei Hochnebel mit Nieselregen ist das nicht der Fall. Aber immerhin in Erdberg arbeiten viele Menschen, die Wiener Stadtwerke haben hier ihre Zentrale, die Wiener Linien, viel Rotes Kreuz und Feuerwehr, Staatsarchiv, das eindrucksvolle ÖAMTC-Raumschiff steht kurz vor seiner Eröffnung, Bus-Terminal ... Dennoch ist dieser Platz zwischen Neu Marx, den Gasometern, Donaukanal und Simmering lebensqualitätsmäßig tote Erde.

Einer der lebendigsten Orte im Grätzel ist das Sorbas-Standl unterhalb des Stadtwerke-Towers, da ist die Schlange lang, und das liegt wahrscheinlich daran, dass die Kebabs und Dürums nicht nur gut riechen. Und vielleicht auch wegen der bunten Graffiti von "Atanasov 1990", wahrscheinlich aber nicht.

Ganslschmalz im Glasl

Die Nottendorfergasse hinein dann doch ein bisschen überraschend das Gasthaus Schmitzberger, ein Vorstadt-Gasthaus, wie es im Buche steht

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