Essen sie in China Babys?

Fötensuppe, ausgerottete Deutsche und ein US-Präsident, der die Republikaner für Idioten hält: Wer wissen will, was im Internet alles gelogen und betrogen wird, muss nur einen Blick auf die Initiative Mimikama werfen

Medien | Zusammenstellung: Nina Horaczek | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016


Screenshot: Mimikama

Screenshot: Mimikama

Farmville war schuld. Als Tom Wannenmacher im Jahr 2010 auf diesem Facebook-Bauernhof die virtuellen Strohballen stapelte, leuchtete plötzlich ein ganz besonderes Goodie auf. „Als ich es anklickte, hatte ich mir schon einen Trojaner eingefangen“, erzählt er. Um Freunde vor solch schädlichen Computerprogrammen zu warnen, die sich heimlich in die eigene Software einschleichen, schuf Wannenmacher die Facebook-Seite „Zuerst denken, dann klicken“ oder einfach nur kurz „ZDDK“. Dazu stellte er eine Homepage mimikama.at ins Netz, abgeleitet aus der afrikanischen Sprache Suaheli. Dort bedeute „mimi kama“ einfach „gefällt mir“, wie der nach oben gerichtete blaue Facebook-Daumen.

Mittlerweile ist mimikama.at eine der ersten Anlaufstellen für Internetbenutzer, die verdächtige Internetinhalte melden wollen. Oder nachschauen wollen, welche Lügen und Gemeinheiten gerade im Netz unterwegs sind.


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