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Ein Film zum Liebhaben: "Mister Universo"

Lexikon | aus FALTER 47/16 vom 23.11.2016

Das Filmemacherpaar Tizza Covi und Rainer Frimmel hat ein besonderes Talent, Dokumentarisches mit Fiktionalem zu verbinden. Mit "Mister Universo" begeben sie sich ein weiteres Mal ins Zirkusmilieu -und bescheren dem Publikum mit dem Raubtierdompteur und Laiendarsteller Tairo Caroli in der Hauptrolle ein Wiedersehen, spielte dieser als Teenager doch bereits in "La pivellina" (2009) mit. Nach dem Verlust seines Talismans, so will es die Geschichte, macht Tairo sich nun auf, um jenen Mann zu finden, von dem er das hufeisenförmig gebogene Eisenstück als Kind erhalten hatte: den ehemaligen Mister Universum Arthur Robin. Auf seinem Roadtrip durch Italien trifft er allerlei Zirkusmenschen, die mit großen und kleinen Lebensgeschichten und -weisheiten aufwarten. Ein herzerfrischender Film voll Magie und Optimismus, der ganz nebenbei ein wunderbar skurriles Landschaftsphänomen als Reisetipp bereithält. Weiterhin im Kino (OmU im Filmhaus und Stadtkino)


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