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Komm, schwelg mit: Polkovs zweites Album

Lexikon | GS | aus FALTER 48/16 vom 30.11.2016

Mit seiner Band Polkov setzte der junge steirische Musiker Laurenz Jandl bislang auf lieblichen Indiepop, der sich durch Americana-Einsprengsel ebenso auszeichnete wie durch ein Faible für den Softrock der 1970er. Aber Jandl ist offenbar niemand, der sich gerne wiederholt. Das soeben digital erschienene zweite Album "Closer" ändert das Klangbild und flirtet mit dem Pop der 1980er. Freilich nicht dem reduzierten Synthie-plus-Stimme-Modell, denn wo "Polkov" draufsteht ist nach wie vor harmonischer und liebevoll arrangierter Pop zwischen tagträumerischer Schwelgerei und unaufdringlicher guter Laune drin - auch wenn er jetzt eben anders klingt und in fünfanstatt sechsköpfiger Besetzung angerichtet wird.

Chelsea, Di 21.30


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