Kunst Vernissagen

Wo das Parfum perlt und der Schampus plätschert

Lexikon | NS | aus FALTER 48/16 vom 30.11.2016

Ist es die gerasterte Fassade eines Wolkenkratzers? Vielleicht die Reflexion in einer Diskokugel oder ein kristallines Kaleidoskopbild? Die geometrischen Leinwandarbeiten von Sarah Morris lassen mal an architektonische Strukturen denken, mal an Grafikdesign oder Mode. Die in New York lebende Britin baut daraus auch Installationen, die sie mit Filmen verknüpft. In der Kunsthalle wird Morris nun mit ihrer Filmarbeit "Strange Magic" von 2014 gezeigt, die zur Eröffnung des Pariser Privatmuseums Fondation Louis Vuitton entstand. Diese von einem Luxuswarenkonzern betriebene Kunsthalle schillert durch die glitzy Oberflächen ihrer dekonstruktivistischen Baukunst ebenso wie durch die Vermarktung von Parfum und Champagner.

Kunsthalle Wien, Mi 19.00 (bis 8.1.)


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