Wie rede ich mit meinem Kind, wenn ich mitbekommen habe, dass es im Netz auf Pornos gestoßen ist?

Stadtleben | aus FALTER 48/16 vom 30.11.2016

Wichtig ist, dem Kind nie das Gefühl zu geben, etwas Falsches gemacht zu haben. Sätze wie "Das ist böse! Warum schaust du das? Wer hat dir das gezeigt?" sind keine gute Gesprächseröffnung.

Wenn das Kind unter elf Jahre alt ist

"Ich muss dir etwas erzählen, was mir Sorgen macht. Unlängst bin ich beim Suchen im Netz über pornografische Werbung gestolpert und ich frage mich, ob dir das auch passiert ist?", funktioniert als Einstieg bei Kindern unter 15 am besten. Vermitteln Sie, dass Pornografie nichts mit echtem Sex zu tun hat, sondern Schauspieler etwas spielen, das irreal ist. Das Kind soll verstehen, dass es noch zu jung für Pornos ist: "Du bist noch zu jung, um solche Sachen anzuschauen. Später, wenn du älter bist, kannst du so etwas anschauen, wenn du willst." Das ist auch eine gute Gelegenheit, um Kindern zu sagen, dass sie sich nie für jemanden ausziehen sollen, der das von ihnen verlangt. "Denn es könnte jemand Fotos von ihnen machen wollen, die dann ins Netz gestellt werden."


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