Scifi mit Tattoo und Tauben

Die Regisseure David Birner und Satoshi wollen mit "Snakebite" den österreichischen Science-Fiction-Film erneuern

Feuilleton | Reportage: Sabina Zeithammer | aus FALTER 48/16 vom 30.11.2016

Ein kalter Novemberabend am Wiedner Gürtel Nr. 12. Drüben leuchten die Neubauten, hüben ist der Strom ausgefallen. Vor dem im Umbau befindlichen Haus sammeln sich weiß geschminkte Gestalten, Statisten des No-Budget-Kurzfilms, der hier fertiggedreht wird. Baustaub liegt in der Luft und auf der Couch im Stiegenhaus, auf der die beiden Regisseure, David Birner und Satoshi, Platz genommen haben. Der 33-jährige Linzer und der 31-jährige Wiener mit französischen bzw. japanischen Wurzeln haben im Team als Regisseur und Bildgestalter bereits mehrere Kurzfilme realisiert. Für den zweigeteilten Science-Fiction-Film "Snakebite", der im Frühjahr 2017 Premiere haben wird, führen sie nun beide Regie.

Satoshis in den 1970ern angesiedelte Episode erzählt von einer Bubenfreundschaft, die zerbricht, nachdem Johnny, eines der fünf Kinder, spurlos verschwunden war. In Birners Episode taucht der Vermisste 30 Jahre später in einer düsteren Zukunft wieder auf - und hat unglaubliche Geheimnisse im


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