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Pröll-PR: Gottes Sohn, o wie lacht

Medien | Lobgesang: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 48/16 vom 30.11.2016

Mehr Metapher geht nicht: "Advent bedeutet Ankunft - es ist die Zeit des Wartens auf die Ankunft des Erlösers, auf Weihnachten." Worte des Herrn, der am 24. Dezember geboren wurde: Erwin Pröll aus Radlbrunn.

Über dem niederösterreichischen Landeshauptmann auf Seite 3 ist das Lied "O Tannenbaum" abgedruckt. "Stiller Advent" heißt das Heftlein mit Back-und Basteltipps, Brauchtumskunde, Bibelgeschichten und Gedichten auf symbolischen 24 Seiten. Es lag zum ersten Adventsonntag der niederösterreichischen Zeitung NÖN bei, der zufolge Pröll schon einige Wunder gewirkt hat.

Um das Heft auf die Welt zu bringen, öffneten mehrere Pröll-gläubige Institutionen ihr großes Spenderherz: etwa die Landwirtschaftskammer, der ORF Niederösterreich und die Raiffeisen-Holding. Auch die Schäfchen durften ihr Scherflein beitragen - namentlich die niederösterreichischen Steuerzahler; also das Land Niederösterreich, auf das der Herr schaut.

Nicht nur der Erlöser selbst, sondern auch all seine Apostel sind im Singheft abgebildet. Seine rechte Hand Johanna Mikl-Leitner unterm Lied "Lasst uns froh und munter sein"(Zitat Mikl-Leitner: "Besonders im Advent ist die Gestaltungskraft der Menschen gefordert"), ÖVP-Landesrat Stephan Pernkopf neben dem Lebkuchenrezept (Zitat Pernkopf: "Vorfreude auf das Weihnachtsfest ist wohl die schönste Freude"), ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger (Zitat Gollinger: "Zu Weihnachten ist viel vom Innehalten die Rede") und Niederösterreichs Landwirtschaftskammerchef Hermann Schultes vor dem Weihnachtsevangelium (Zitat Schultes: "'Fürchtet euch nicht ' Eine Botschaft, die heute ebenso passt wie vor 2000 Jahren").


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