Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Karmeliterviertel: lauter gute Sachen und kein Punsch


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016

Es ist noch nicht so lange her, da waren die Kleine Pfarrgasse, die Große Pfarrgasse, die Haidund die Tandelmarktgasse ein graues Ghetto, eine miese Gegend. Mittlerweile ist das Grätzel zwischen Taborstraße und Karmelitermarkt als Bobotown verschrien, was so viel bedeutet, dass sich die Lebensqualität dort dramatisch verbessert hat. Oder zumindest, dass es dort mittlerweile wirklich viele interessante Lokale gibt, so viele, dass wir uns hier auf die interessantesten beschränken müssen.

Die Gourmet-Fratelli

Zu diesen gehört zweifellos das vor zwei Monaten eröffnete Monte Ofelio der Brüder Dario und Luca Formisano, ein kleines Geschäft für nachhaltig produzierte italienische Köstlichkeiten, die von den beiden mit unendlicher Begeisterung und Herzlichkeit angeboten werden. Die Pasta der süditalienischen Firma Faella ist Weltklasse, bei den Schinken, Würsten und Specksorten, die die Burschen in der Vitrine haben, werden einem die Knie weich, Luca kocht großartige Spaghetti, die

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