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Wiener Untergrundmusik auf Alan Vegas Spuren

GS | Lexikon | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016

David Bowie. Prince. Leonard Cohen. Sigi Maron. Im Pop hat der Sensenmann heuer besonders unerbittlich gewütet. Auch den großen New Yorker Verweigerungs-Künstler Alan Vega hat er sich geholt. Bekannt wurde Vega als Sänger des Duos Suicide, das in seiner Mischung aus Synthie-Minimalismus und Angriffslust in den 1970ern selbst den Punks zu hart war. Kommerziell erfolglos, ist Vegas Schaffen aber bis heute einflussreich. In Wien wird sein Erbe etwa von Bruch gepflegt, der Rockabilly und Postpunk im Grenzgebiet von kunstsinnig und kaputt mit markantem Gesang kombiniert, gerne zynisch ausgespuckt, bisweilen aber auch mit ehrfurchtgebietender Grabesstimme intoniert. Nun stellt er sein neues Album "The Lottery" vor.

Rhiz, Sa 22.00


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