Prost! Lexikon der Getränke. Diese Woche: heiße Limonade

Wenn der Winter einfällt, ist es Zeit für heiße Limonade!


BT
Stadtleben | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016

Menschen, die Industrie-Softdrinks lieben, sind ein Rätsel. Warum gibt man relativ viel Geld aus, um in einem Lokal ein mit Zucker oder Süßstoff versetztes Retortengetränk zu konsumieren?

Die seit einigen Jahren beliebten, hausgemachten "Limonadas" sind ein kleiner Fortschritt, aber meistens auch noch viel zu süß. Umso besser, wenn Cafés wie das Wiener Korb ihre "heiße Limonade" wahlweise mit oder ohne Honig anbieten (und dafür 2,90 oder 4,10 verlangen).

Dabei ist nichts einfacher, als sich selber eine heiße Limonade zu machen. Man braucht einen Liter kochendes Wasser, zwei Zitronen, am besten biologisch und, wenn nicht geschält, jedenfalls in Scheiben geschnitten. Dazu nimmt man, wenn man den Geschmack mag, eine daumengroße Ingwerwurzel, ebenfalls geschält und in Scheiben geschnitten. Das Ganze gibt man in ein hitzesicheres Gefäß, gießt das kochend heiße Wasser drüber und lässt es fünf bis zehn Minuten ziehen. Fertig!

Natürlich kann man variieren und mit Rohrzucker oder Honig oder Agavendicksaft süßen, nur Zitronen nehmen oder nur Ingwer, oder die perfekte Mischung aus beidem herausfinden.

Wer die Limonade in einem Glaskrug serviert, kann eine Stange Melisse oder Minze dazugeben -schaut hübsch aus. Gesund ist dieser simpelste aller Winter-Trunke ohnehin ohne Ende!

Rezensierte Getränke wurden der Redaktion fallweise umsonst zur Verfügung gestellt


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