Die Datenbank des Teufels

Der Erfolg des Rechtspopulismus lässt sich durch neue Marketingmethoden erklären. Der Erfolg von Firmen wie Cambridge Analytica wird dennoch überschätzt


Analyse: Matthias Dusini
Medien | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016


Screenshot: www.dasmagazin.ch

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Der Krake Internet tötet die Demokratie. Das ist die Kernaussage eines Artikels, der am vergangenen Sonntag im Schweizer Magazin veröffentlicht wurde und in der digitalen Sphäre, gerade auch in Österreich, entsetzte Reaktionen auslöste. Die Autoren Mikael Krogerus und Hannes Grassegger lieferten in der Story über die britisch-amerikanische Firma Cambridge Analytica eine Analyse des Erfolgs der Rechtspopulisten, die so gut erzählt und argumentiert daherkam, dass sie runterging wie Butter.

Mitten in der Anspannung am Tag der österreichischen Bundespräsidentenwahl nahm der Artikel die Erklärung für die sich abzeichnende Niederlage des grünen Kandidaten Alexander Van der Bellen gewissermaßen vorweg. Nach der Entscheidung der britischen Wähler für einen Ausstieg aus der EU und der Wahl des Außenseiters Donald Trump zum US-Präsidenten wäre die (ausgebliebene) Wahl des blauen Kandidaten Norbert Hofer ein weiterer Beleg für die These der Magazin-Autoren gewesen: dass rechte Parteien durch Internetkommunikation die Köpfe der Menschen manipulieren.

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