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Feuilleton | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016

Der von den Herstellerfirmen gewollte rasche Verschleiß von Elektrogeräten wird auch als geplante Obsoleszenz bezeichnet. Der Leiter des Reparaturbetriebs R.U.S.Z., Sepp Eisenriegler, erklärt die mittlerweile bekannten absichtlichen "Knackpunkte" - bei Waschmaschinen sind das oft die unzureichenden Stoßdämpfer -, die den Herstellern trotzdem sehr schwer nachzuweisen waren. Hier werden langsam Fortschritte erzielt.

Das Reparaturnetzwerk Re-use versucht die EU-Kommission dazu zu bringen, eine europaweit gültige Norm zu erlassen. Geräte sollen so gebaut werden, dass sie einfach repariert werden können. Eisenrieglers Botschaft an alle, die keine "Konsumtrottel" sein wollen: Wer sich eine teure Waschmaschine leisten kann, wäscht auf Dauer billiger und schont die Umwelt. Wer das nicht kann, fährt mit einer guten gebrauchten und gewarteten Maschine besser als mit einer neuen, die nicht lange hält.

KARIN CHLADEK

Sepp Eisenriegler: Konsumtrottel. Wie uns die Konzerne abzocken und wie wir

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