Empfohlen Omasta legt nahe

Raritäten im Metro: "The Last Silents"

Lexikon | aus FALTER 49/16 vom 07.12.2016

Die späten 1920er-Jahre zählen zu den produktivsten in der Geschichte des Kinos, als hätte der unaufhaltsame Umbruch vom Stumm-zum Tonfilm noch einmal sämtliche kreative Energien beflügelt. Davon kann man sich bei der Retrospektive "The Last Silents" anhand von Werken wie Gustav Machatys "Erotikon" (CZ 1929), Paul Fejos' "Lonesome" (USA 1928), Jean Vigos "À propos de Nice" (F 1930) oder natürlich Hitchcocks "Blackmail" (GB 1929) überzeugen. Einziges kleines Ärgernis, dass gleich mehrere weniger bekannte Arbeiten, beispielsweise "A Cottage on Dartmoor" von Anthony Asquith oder "The Woman He Scorned" von Paul Czinner, im Programm als "österreichische Erstaufführung" bezeichnet werden -Raritäten: gewiss, Premieren: mitnichten.

Metro Kinokulturhaus, bis 8.1.2017


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige