Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Der Streit um die ORF-Finanzierung und die Infrastruktur der Demokratie


VON ARMIN THURNHER
Falter & Meinung | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Der Anteil der Werbeeinnahmen aus mobilen Geräten und Desktop-Computern stieg weltweit von fünf Prozent im Jahr 2005 auf 30 Prozent im Jahr 2015 - zulasten der gedruckten Medien. Die Anteile der Zeitungen und Magazine am Werbemarkt sanken weltweit von 43 Prozent im Jahr 2005 auf 19 Prozent im Jahr 2015. Der Anteil von Fernsehen und Radio blieb ziemlich stabil bei 36 bzw. sieben bis acht Prozent.

Nun ist Österreich sowohl ein medienkonservatives als auch ein an Druckwerke gewöhntes Land; der Abstieg verläuft hier langsamer. Die Printanteile an den Werbeausgaben beliefen sich 2015 noch auf immerhin 43 Prozent, auf das Internet entfielen gerade einmal 5,4 Prozent. Das Netz lag bei uns also dort, wo es weltweit vor zehn Jahren lag. TV verbuchte 23 Prozent, Radio knapp fünf Prozent. Die Anteile von Print können und werden sich ändern, wachsen werden sie nicht mehr. Das ist allgemeiner Konsens.

Schrumpfen sie, brauchen die Medien andere Finanzierungsquellen. Dabei kommen nur zwei Dinge

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