Musiktheater Kritik

Fürstin, Zirkusreiter und falsche Wiener Adelige

HR | Lexikon | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Der bereits zu Ruhm gekommene Emmerich Kálmán und seine Librettisten verfertigten 1926 mit "Die Zirkusprinzessin" eine mit Zirkuskolorit, Wiener Schmäh, ungarischen Husarenliedern und modernen Tanzmelodien gespickte Revue-Operette. Neben glänzend choreografierten artistischen Einlagen des Staatsballetts muss auch das Buffopaar gekonnte Paartänze hinlegen, während es dabei singt. Diese beiden, Altstar Kurt Schreibmayer als russischer Fürst, auch Astrid Kessler und Carsten Süss in den Hauptrollen bewältigten ihre schwierigen Gesangspartien nach ihren Möglichkeiten. Ob das alles den enormen Aufwand der Inszenierung von Thomas Enzinger rechtfertigt? Direktor Meyer als Oberkellner Pelikan hat bei seinen Pointen im letzten Akt jedenfalls die Lacher auf seiner Seite.

Volksoper, Mo 19.00 (bis 18.2.)


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