Rebellin ohne Zukunft

Das Star-Wars-Universum ist wieder um eine Vorgeschichte reicher. Erstmals steht eine Frau an der Front

Keine Kritik: Michael Omasta | Feuilleton | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Es war einmal in einer fernen Zukunft " lautete in der grauen Vorzeit des Jahres 1977 der Werbeslogan zum allerersten "Krieg der Sterne". George Lucas schlug ein neues Kapitel im Genre des Science-Fiction-Kinos auf, den Blockbuster in Serie. Jetzt, rechtzeitig zum großen Reibach zu Weihnachten, läuft mit "Rogue One: A Star Wars Story" der jüngste Eintrag in der schier endlosen Weltraumsaga in den Kinos an.

Gibt es irgendetwas, das man nach Ansicht der verschiedenen, seit Wochen und Monaten strategisch veröffentlichten Teaser und Trailer noch nicht über diesen Film weiß? Dient die Sperrfrist, die es bis einen Tag vor dem globalen Kinostart verbietet, eine Kritik über den Film zu bringen, etwas anderem als dem Marketing?

Was soll man noch "spoilern", also dem Zuschauer verderben können, wenn längst bekannt ist, dass es sich bei "Rogue One" um ein Prequel der originalen "Star Wars"-Trilogie handelt? Sprich, der Todesstern, mit dem das Imperium die ganze Macht an sich reißen will, ist

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