Ein bisschen mehr Klassenkampf, bitte!

Ex-Diplomat und Bruno Kreiskys Sekretär Thomas Nowotny sucht nach der roten Zukunft und findet sie unter anderem bei Bernie Sanders


Rezension: Barbara Tóth
Politik | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Thomas Nowotny ist ein Kind der Kreisky-Ära, einer, der die Blüte der österreichischen Sozialdemokratie noch persönlich erlebt hat. Geboren im Jahr 1937, erlebte er als Kind die Befreiung und die boomenden Nachkriegsjahre mit, lernte als Student die USA schätzen und kehrte als Sekretär Bruno Kreiskys mit dem Willen, das Land moderner und offener zu machen, zurück.

Nowotny -verheiratet mit der langjährigen SPÖ-Spitzendiplomatin Eva Nowotny - nennt sein neues Buch "Das Projekt Sozialdemokratie", und so grundsätzlich, wie das klingt, legt er es auch an. Er schreibt als Zeitzeuge, der die letzten 70 Jahre erlebt hat, als politischer Kopf, den es schmerzt, wie es um seine Partei steht, und nicht zuletzt als Politikwissenschaftler mit langjähriger Forschungserfahrung.

Er empfiehlt seiner Partei eine ordentliche Portion Bernie-Sanderismus. Die SPÖ soll wieder stärker für eine Arbeitszeitverkürzung statt für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintreten, weil Menschen sich -klassisch

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