Intendant Christoph Lieben-Seutter über die Musik in der Elbphilharmonie


Matthias Dusini
Feuilleton | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Der Wiener Christoph Lieben-Seutter, 53, ist für das Programm der Elbphilharmonie verantwortlich. Am 11. Jänner beginnt der offizielle Betrieb mit einem Konzert des NDR-Orchesters, das hier seine Residenz haben wird. Lieben-Seutter war von 1996 bis 2007 Direktor des Wiener Konzerthauses und des Festivals Wien Modern, in Hamburg versucht er ein möglichst breites Programm umzusetzen, das dem demokratischen Ethos der Elbphilharmonie gerecht wird. Der Falter traf den Kulturmanager in seinem Büro in der Kristallkrone mit spektakulärem Ausblick auf den Hafen.

Falter: Herr Lieben-Seutter, die Eröffnung der Elbphilharmonie steht kurz bevor. Was kann noch schiefgehen?

Christoph Lieben-Seutter: Nicht mehr viel. Ich habe das Gefühl, dass wir über dem Berg sind. Logistisch funktioniert das Gebäude erstaunlich gut. Das Wichtigste ist die Akustik. Wir machen mit zwei Hamburger Orchestern laufend Proben und die begeistern alle Anwesenden. In der ersten Probe hatten wir feuchte Augen. Wobei ich

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