Flüchtlingshilfe ohne Kontrolle

Mangelnde Transparenz, zu geringe Mittel: Österreichs Flüchtlingsauslandshilfe bleibt kläglich


Faktencheck: Nina Brnada
Politik | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Wer Flüchtlingen helfen will, sollte dies vor Ort tun - so die populäre Forderung von ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz. Sie scheint in jeder Hinsicht wünschenswert; politisch und moralisch, administrativ und menschlich.

Mit Hilfe vor Ort, so scheint es, würde man gleichzeitig zwei konträren Sichtweisen auf die Flüchtlingsproblematik gerecht werden: einerseits dem Schutz der Vertriebenen -wenn sie "vor Ort" versorgt sind, müssen sie nicht den gefährlichen Fluchtweg auf sich nehmen; andererseits dem Schutz eigener Interessen -wenn sie "vor Ort" versorgt sind, muss man sich nicht hier um sie kümmern. Wie viel hilft Österreich aber wirklich?

Wie sehr hilft Österreich Flüchtlingen im Ausland?

Auf diese einfache Frage gibt es nur eine unzureichende Antwort. Grund dafür ist die fehlende Transparenz in diesem Bereich, das zeigt etwa auch ein aktuelles Beispiel: In einer Aussendung vom 6. Dezember lässt Kurz verlautbaren: "Österreich hat 2016 bereits rund 40 Millionen Euro an humanitärer

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