Mord! Mord! Mord?

Anwälte und ein Gutachter erheben Mordvorwürfe im Fall Alijew. Was ist dran?


Recherche: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 50/16 vom 14.12.2016

Vergangenen Montag deckte die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit einen der größten Wiener Justizskandele auf. Zumindest gab sie es vor. Der unter Mordverdacht stehende ehemalige kasachische Botschafter Rachat Alijewsei in seiner Gefängniszelle im Straflandesgericht ermordet worden. Ein ausführlicher Bericht, so die Zeit, soll am Donnerstag dieser Woche (nach Drucklegung dieses Falter) erscheinen.

Wenn stimmt, was da angekündigt wird, sind Rücktritte von Innen-und Justizminister und den Chefs von Landes-und Bundeskriminalamts fällig. Einer der am besten beschützten U-Häftlinge Wiens, der ehemalige Schwiegersohn des kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew, wäre nicht nur "durch fremde Hand" im Staatsgewahrsam zu Tode gekommen, der Mord wäre durch die Ermittlungsbehörden auch nachträglich nicht erkannt worden.

Der Kronzeuge des Berichts ist der renommierte Münsteraner Gerichtsmediziner Bernd Brinkmann, eine Koryphäe. Die Witwe Alijews hat ihn privat beauftragt und bezahlt.

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