Die Wahrheit und die Not in Aleppo

Hilfe sollte unparteiisch sein und Zivilisten brauchen Schutz, egal in wessen Gebieten sie leben

GASTKOMMENTAR: PETRA RAMSAUER
Falter & Meinung, FALTER 51/16 vom 21.12.2016

Als "Kriegsverbrechen" klassifizierte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte die systematischen Angriffe gegen die Bevölkerung in Ost-Aleppo. Mindestens 1000 Menschen, die Hälfte davon Kinder, kosteten diese Kämpfe seit dem Bruch der Waffenruhe im Herbst das Leben. Solche Fakten kommen in den monatlichen Berichten des UN-Nothilfekoordinators Stephen O'Brien an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen regelmäßig zur Sprache: feinsäuberlich recherchiert und offen zugänglich.

Zuletzt wies er darauf hin, dass seit der Verabschiedung der Resolution 2286 des UN-Sicherheitsrates vom März 2016, in der gezielte Angriffe auf Spitäler scharf verurteilt worden waren, weitere 130 Kliniken zur Zielscheibe wurden. Dies erwähnte er als ein Beispiel für viele Vorfälle in dem Konflikt, in denen beide Seiten die Genfer Konventionen missachteten. Das Drama um die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus dem Osten Aleppos sei auch "nur" ein weiteres solcher Beispiele gravierenden Unrechts.

Sachte

  724 Wörter       4 Minuten
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