7 Sachen, die Sie über WINTER-SCHANIGÄRTEN nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017

In Wien öffnen demnächst die ersten Schanigärten. Im Jänner. Wie das?

Der Gemeinderat hat gegen den Widerstand der Opposition beschlossen, dass Gastronomen auch im Winter Gäste im Freien bewirten können.

Wie kann ich mir diese "Winter-Schanigärten" vorstellen?

Ohne Genehmigung dürfen Gastronomen zwei Stehtische vor den Lokaleingang stellen. Mit Genehmigung können zwölf Quadratmeter entlang der Hausmauer zum Winter-Schanigarten gemacht werden.

Sind Außenbeheizungen erlaubt?

Ja. Dann müssen Wirte aber eine Klimaschutzabgabe zahlen.

Wie lange darf man dann draußen sitzen?

Alle Gartenmöbel müssen bis spätestens 23 Uhr verräumt sein.

Wie viele Wirte werden Winter-Schanigärten aufstellen?

Bisher haben 20 Wirte eine Genehmigung beantragt. Mitte Jänner werden die ersten Bescheide ausgestellt.

Warum so wenige?

Die Gastronomie-Gruppe der Wirtschaftskammer kritisiert zu strenge Auflagen. Mit der Regelung wurde auch die Schanigartengebühr erhöht. Das sei vielen Gastronomen zu riskant, sagt der Gastro-Obmann Peter Dobcak.

Woher kommt eigentlich der Name Schanigarten?

Das ist umstritten. Entweder vom Kaffeehausbesitzer Gianni Tarroni, der in den 1750ern "Giannis Garten" am Graben betrieb. Oder vom französischen Namen "Jean", mit dem Kellner in Wien gerufen wurden. Oder vom Hilfskellner "Schani", der die Sessel vor das Lokal stellte.


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