Bankschulden und Banker-Sühne

Warum die Manager, die uns die Bankkrise eingebrockt haben, noch immer viel zu billig davonkommen

Kommentar: Kurt Bayer | Falter & Meinung | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017

Die Weihnachtsfrohbotschaft stand diesmal in der Financial Times: Mit den nunmehr akzeptierten Settlements von Deutscher Bank und Credit Suisse im Ausmaß von zusammen 12,5 Milliarden US-Dollar (etwa 11,9 Milliarden Euro) hätten die amerikanischen und britischen Behörden von internationalen Banken etwa insgesamt 300 Milliarden US-Dollar kassiert. Das entspricht fast dem Bruttoinlandsprodukt Österreichs.

Diese letzten akzeptierten Strafen haben allein für betrügerischen Verkauf von Subprime-Wertpapieren die Gesamtsumme von 58 Milliarden US-Dollar erreicht. Die anderen Strafen wurden verhängt für den betrügerischen Verkauf von Kreditversicherungen, für falsche Prospektangaben, für die Manipulation von Benchmark-Zinssätzen im Devisenhandel, für erfundene Kreditkarteninhaber und anderes mehr. Liest man die zugegebenen Verfehlungen der Banken und anderen Finanzinstitutionen, haben sie alles getan, was für die Anleger schädlich war - nur um ihre exorbitanten Einkünfte noch weiter

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