Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Ferstel-Passage: ein kleines bisschen Paris

LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER

Stadtleben | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017

Luxuriöse Einkaufspassagen zählten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Nonplus ultra städtischer Säkulararchitektur. Jede Stadt, die auf sich hielt, hatte damals so eine. 1855, als Wien ein neues Nationalbankgebäude bekommen sollte, war es dann auch hier so weit, Heinrich von Ferstel wollte auch ein Café und eine Geschäftspassage einbauen.

Die aber erst in den vergangenen Jahren ihre Wirkung entfaltete, als sie zunehmend kulinarisch genutzt wurde: Promikoch Toni Mörwald unterhält hier sein "Kochamt". Das heißt, man kann einerseits Delikatessen wie Marchfelder Safran, Wachauer Chili, Gegenbauer-Essig, niederösterreichisches Biopopcorn und Fertiggerichte im Glasl (Krautfleisch, Kalbsrahmgulasch ) bekommen, außerdem sehr hochwertiges Küchenequipment, aber andererseits auch ein im Souterrain gelegenes Kochstudio mieten, "Teambuilding"-Seminare seien sehr gefragt, erklärt Kochamt-Leiterin Ulrike Steffen.

Tartes, wo, wenn nicht hier?

Schon 2011 eröffnete das Beaulieu,

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige