Ene, mene, muh, ins Rathaus kommst du!

In der Wiener SPÖ geht es drunter und drüber. Worum es im Machtkampf der Genossen wirklich geht

Analyse: Nina Horaczek und Barbara Tóth | Politik | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017

Donauplatte gegen Bobostan, Flüchtlinge willkommen gegen Grenzen zu: Bei der Vorstandstagung der Wiener SPÖ am 20. Jänner will Bürgermeister Michael Häupl die Neuaufstellung seines Regierungsteams bekanntgeben -und damit eine Vorentscheidung über seine Nachfolge treffen. Sieben Antworten zur prekären Lage der Wiener SPÖ.

Worüber streiten die Rathausroten?

Offiziell ist es ein klassischer Rechtslinks-Lagerkampf. Auf der einen Seite Gesundheits-und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. Sie gehört zum linken Flügel, steht für eine "Flüchtlinge willkommen!"-Politik und ist gegen Rot-Blau. Als SP-Bezirkschefin in der Leopoldstadt steht sie für die Innenbezirke mit hohem Boboanteil.

Auf der rechten Seite kämpft Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksparteichef von Floridsdorf und Vertreter der wichtigen Flächenbezirke, zu denen auch Favoriten, Simmering, die Donaustadt und Liesing zählen. Deren Bezirkskaiser haben kaum Berührungsängste zur FPÖ, finden die rote Flüchtlingspolitik

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