Teufelswerk und Gottesglaube

Die Geschichte der Reformation ist gut erforscht. Aus den Neuerscheinungen des Jubiläumsjahres sticht eine großartige Luther-Bio hervor

11.01.2017

Früher, da war die Welt klar geschieden, da das katholische Österreich, dort die Protestanten, die sich in kleinen Inseln gehalten haben. Schon bei den Kindern sorgten Spottverse wie "Martin Luther/frisst Kas und Butter" für Klarstellungen, wer das Fastengebot verletzt und pauschal Häme und Ablehnung verdient.

Mittlerweile hat sich das Verhältnis der beiden Kirchen entspannt, der katholische Kardinal und evangelische Bischof duzen einander, und angesichts des undogmatischen Weltzugangs des römischen Papstes fragt sich ein Teil der Katholiken und Protestanten, ob denn die Kirchenspaltung überhaupt notwendig gewesen sei.

Gerade im katholischen Österreich gibt es beim Wissen über Luther und die Reformation großen Nachholbedarf. Wer war Luther? Wie hat sich die Reformation entwickelt? Wann und mit welchen Folgen ist das Schisma unabwendbar gewesen?

2017 ist Reformationsjahr. Klar, dass da eine ganze Menge Literatur erscheint. Ob es große Neuigkeiten gibt, wird bei den Experten bezweifelt.

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