Musiktheater Tipp

Traum und Wirklichkeit: "Glück, das mir verblieb"

HR | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017

Bei der Wiederaufnahme-Premiere von Erich Wolfgang Korngolds nachromantischer Oper "Die tote Stadt", die irgendwo zwischen Puccini und Zemlinsky liegt, musste Tenorstar Klaus Florian Vogt die Rolle des Paul absagen, hoffte aber, ab der zweiten Vorstellung singen zu können. In der von Willy Decker inszenierten Handlung lebt Paul in Brügge nur noch für die Erinnerung an seine tote Frau Marie. Die Tänzerin Marietta (Camilla Nylund), die Paul wie eine Erscheinung Maries vorkommt, folgt Pauls Einladung, ihn zu besuchen, und singt, sich selbst auf Maries Laute begleitend, das alte Lied "Glück, das mir verblieb". Er verliebt sich, doch in einem Traum erwürgt er sie ... Marietta lebt, doch Paul beschließt, mit seinem Freund Frank (Adrian Eröd) die Stadt des Todes zu verlassen.

Staatsoper, So 19.30


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