Ein paar Jahrzehnte Freiheit

500 Jahre Reformation: Um 1520 folgte Wien den revolutionären Lehren des Predigers Martin Luther. Dann schlug der Kaiser zurück. Eine fast vergessene Geschichte


Recherche: Stefanie Panzenböck
Feuilleton | aus FALTER 02/17 vom 11.01.2017


Foto: Ann Ronan Pictures / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Im Zentrum Wiens steht der Stephansdom mit seinen gotischen Türmen, nicht weit von ihm die barocke Karlskirche. Das sind nur zwei der riesigen katholischen Gotteshäuser der Bundeshauptstadt. Nichts deutet mehr darauf hin, dass vor rund 500 Jahren die meisten Einwohner Wiens zum Protestantismus konvertiert waren und die neuen Lehren der Reformation gegen alle Widerstände angenommen hatten.

Im Jahr 1517 wurden die 95 Thesen des Reformators Martin Luther veröffentlicht. Die evangelischen Kirchen in Österreich feiern das Reformationsjubiläum im September mit einem Fest auf dem Rathausplatz. Das Wien Museum nähert sich dem Thema „500 Jahre Reformation“ ab Mitte Februar mit der Ausstellung „Brennen für den Glauben – Wien nach Luther“. Kurator Walter Öhlinger gestaltet sie gemeinsam mit den renommierten Historikern Rudolf Leeb und Karl Vocelka. Dem Falter eröffnen die drei Experten Einblicke in eine fast vergessene Geschichte.

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