Wir lachende Dritte

Donald Trump will die USA abschotten. Welche Auswirkungen hat das auf Österreichs Autozulieferindustrie?

Analyse: Benjamin Breitegger | Politik | aus FALTER 03/17 vom 18.01.2017

Wenn Donald Trump am Freitag als US-Präsident vereidigt wird, ist eines sicher: Er wird darüber twittern. Mit seinen 140-Zeichen-Nachrichten brachte er in den vergangenen Wochen Aktienkurse ins Fallen. Boeing beklagte einen vorübergehenden Marktwertverlust seiner Aktie von mehr als einer Milliarde Dollar, als Trump bekanntgab, die neue Präsidentenmaschine Air Force One stornieren zu wollen; der US-Index für Pharmawerte verlor zeitweise 2,6 Prozent, als Trump sich über Preise für Medikamente echauffierte.

Und auch Autokonzerne verfolgen die Timeline des President-elect: Ford kündigte an, sein neues, milliardenschweres Werk in Mexiko aufzugeben und stattdessen in den USA zu produzieren. Toyota will zehn Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre investieren. Das hat der Konzern zwar schon die vergangenen fünf Jahre so gemacht, doch die Ankündigung brachte gute Schlagzeilen.

Amerikanische Produktion, amerikanische Arbeiter - so fasst Trump seine Wirtschaftspolitik zusammen: "Ich

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