"Auch meine Positionen haben sich gravierend verändert"

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner über einen Koalitionsneustart, der keiner ist, den Mut der ÖVP und Erwin Prölls Privatstiftung

Interview: Josef Redl, Barbara Tóth | Politik | aus FALTER 03/17 vom 18.01.2017

Finanzminister Hans-Jörg Schelling und Wissenschaftsstaatssekretär Harald Mahrer müssen am Gang draußen warten, bis Reinhold Mitterlehner in seinem Büro mit dem Falter fertig ist. Der ÖVP-Chef und Vizekanzler nimmt sich Zeit fürs Gespräch, was wahrscheinlich nicht ausschließlich daran liegt, dass seine Tochter den Falter abonniert. Nur die Fragen zu Prölls Privatstiftung nerven ihn ein wenig. Es ist schließlich auch ein heikles Terrain, was soll der ÖVP-Chef dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll schon ausrichten? Mehrmals versucht sein Pressesprecher, das Thema abzuwürgen. Mitterlehner bleibt gelassener. "Nur die Ruhe", ruft er ihm zu. Mitterlehner ist ein Mann, der gelernt hat, die Fassung nicht zu verlieren, das wird sich gleich an mehreren Stellen des Gesprächs zeigen.

Falter: Herr Vizekanzler, Kanzler Christian Kern hat letzte Woche seinen "Plan A" für Österreich präsentiert, Sie wollen demnächst auch eine große Rede halten. Alle reden vom Neustart

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