Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Gasometer - vier Zylinder mit wenig PS


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 03/17 vom 18.01.2017

Schön sind sie nach wie vor, die Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gasometer, die 2001 als Kombination aus Wohnbau, Einkaufspassage, Studentenheim, Entertainmentcenter und Konzertsaal neu eröffneten. Aber zumindest für Geschäfte und Gastronomie scheint der Standort nicht optimal zu sein - viele Lokale stehen leer, die Fluktuation ist hoch. Überleben können niederschwellige Supermarkt- und Fastfood-Ketten, was die Anmutung des anfangs G-Town, dann Gasometer City und derzeit Music City genannten Komplexes nicht übermäßig fördert.

Aber okay, eine winzige "Ginza Box", in der man sich um 4,90 Euro (Schüler: 3,90) eine Karton-Box mit Nudeln, Reis, Fleisch und Gemüse selbst befüllen kann, und ein McDonald's dominieren den Eingangsbereich schon mal olfaktorisch. Die ebenfalls winzige "Natürlich Essen"-Box ist geruchlich eher neutral, hier gibt's Fertig-Sushi, Salat und Gemüse aus dem Spar-Supermarkt. Toll.

Pizza statt Eigenbau-Mozzarella

Einigermaßen gastronomisch wird's dann wieder

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