Globale Ungleichheit und "Branko's Elephant"

Der Ökonom Branko Milanović polarisiert mit der Idee, Migranten als Profiteure der globalen Ungleichheit weniger zu fördern

Rezension: Wilfried Altzinger | Politik | aus FALTER 03/17 vom 18.01.2017

Branko Milanović, einer der bekanntesten Ungleichheitsforscher weltweit, legt mit seinem neuen Buch "Global Inequality" eine spannende Geschichte über den Zusammenhang zwischen der Globalisierung der Weltwirtschaft und der Einkommensentwicklung vor.

Milanović hat eine interessante Biografie: Geboren in Serbien, schrieb er 1990 seine Dissertation zur "Ungleichheit in Jugoslawien" an der Universität Belgrad. Kurz danach emigrierte er in die USA, wo er mehr als 20 Jahre bei der Weltbank arbeitete, bevor er 2014 an die City University of New York wechselte. In seiner Zeit bei der Weltbank hat Milanović einen unschätzbaren Datensatz über die Einkommensverteilung auf Haushaltsebene in über 150 Ländern aufgebaut.

Auch sein neues Buch basiert auf diesem Datens(ch)atz. Dabei ist Milanović mit seiner Grafik über die globale Einkommensentwicklung eine brillante und medienwirksame Darstellung gelungen, die inzwischen als "Branko's Elephant" bekannt ist. Dieser Elefant zeigt drei interessante

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